Es war unser allererster Versuch zu trampen. Wir wollten aus den Vororten von Wellington in Neuseeland in die Stadt per Anhalter fahren. Direkt hielt auch schon ein Auto an um uns mitzunehmen. Wir stiegen voller Vorfreude ins Auto und trafen unsere (heilige) Helen: Sie bestand darauf uns den ganzen Weg bis zu unserem Ziel zu bringen. Wir konnten unser Glück kaum fassen, verließen das Auto und dachten, dass sich unsere Wege nie wieder kreuzen würden.

Doch schon am nächsten Tag, es war Heiligabend, sollte es anders kommen. Wir saßen am Hutt Fluss und genossen unser Picknick von Chips, Guacamole und Pico de Gallo, als unsere (Heilige) Helen vorbei spazierte! Ganz enthusiastisch luden wir sie zu unserem Picknick ein. Während wir so redeten, als ob wir schon alte Freunde wären, lud sie uns zu ihrem Freund Clive ein. Sie meinte, sie wolle nicht, dass wir an Weihnachten alleine sind. Wir saßen in Clives Jacuzzi mit einer unglaublichen Aussicht auf die Stadt und tranken Wein!

Eine Woche später rettete Helen uns wiedermal. Als unsere Fähre zur Südinsel um 02:00 Nachts abfuhr, durften wir bei ihr übernachten – und sie bezahlte sogar das Taxi bis zur Fähre!