Wir verließen Swakopmund in Namibia am frühen Morgen und fuhren mit den Sandboards raus zu den Dünen. Es war echt schwierig die Düne herauf zu stapfen und als ich oben ankam und die Sandpiste herunter schaute, musste ich erst einmal schlucken. Es war zu spät um jetzt noch zu kneifen.

Ich rieb die Unterseite des Boards mit Wachs ein, stieg in meine Stiefel und machte den Sprung, den sie uns vorher gezeigt haben um aufstehen und loslegen zu können. Ich stand auf und schoss los. Direkt quer über die Düne! Ich konnte tatsächlich besser balancieren als ich vorher gedacht hätte. Allerdings fuhr ich viel schneller als vermutlich gesund gewesen wäre. Ich versuchte mein Gewicht zu verlagern um etwas abzubremsen. Stattdessen aber grub sich mein Brett direkt ein und ich landete kopfüber im Sand und rollte die Düne herab.

„Wie ein Helikopter der seitwärts abhebt.“, sagte jemand, als ich sandspuckend wieder oben ankam.Ich fuhr dann noch im Liegen auf dem Brett herunter: kopfabwärts lag ich mit dem Bauch auf dem Brett. Ich zog die Ecken des Boards hoch und schoss die Sanddüne hinunter. Der Typ, der die Geschwindigkeit gemessen hat, rief „65k“. Dann bohrte sich das Brett vor mir wieder in den Untergrund und ich vergrub mich einige Meter weiter in den trockenen Sanddünen Namibias.

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Namibia ist das perfekte Reiseziel um eine Afrika-Reise zu starten. Wir habe uns das Tsumeb Backpackers einmal genau angeschaut. Swimming Pool, viel Herz und ein kleines Zuhause auf Reisen.