Nachdem wir von Tikal aus 8 Stunden wie Sardinen in einen Bus eingepackt waren, kamen wir endlich in Lanquín, Guatemala an. Der Geruch von verbranntem Laub von der allgegenwärtigen Brandrodung stach in unsere Nase als wir mit dem Bus auf die orangefarbene Schlamm Straße bogen, die uns in die Tiefen des Maya-Dschungels führen sollte. Wir sind hier um die Semuc Champey zu besuchen (Maya für „Heilige Wasser“). Die klare, türkisfarbene Lagune fließt von einer unterirdischen Höhle in die Mitte des Dschungels und begeistert viele Besucher dazu mit den Fischen baden zu gehen. Bunt gekleidete Maja saßen am Rand der Lagune und beobachten uns mit einer widerwilligen, ablehnenden Faszination als wir ihre heiligen Oasen mit Ehrfurcht erforschten.