Junge Dame, ich möchte Ihnen gerne eine Geschenk machen.

Ich gebe gerne zu, dass meine Freundin und ich skeptisch waren als diese zwei Marokkanische Frauen jeweils eine unsere Hände nahmen und anfingen zu malen. Weil ich aber zögerte und die Hand wegziehen wollte, versicherte sie mir noch einmal, es sei ein Geschenk.
Innerhalb ein paar Minuten war unsere weiße Haut verziert mit schwarzen, geschwungenen Formen, die meinen Namen darstellen sollten. Es war zwar nicht etwas, dass ich mir unbedingt für meine Marokko-Reise gewünscht hätte. Vor allem, da ich eine Woche später einen neuen Job angefangen habe. Aber so ein kostenloses Geschenk lehnt man ja nicht ab.

Als wir dann gehen wollten, änderte sich der Ton in der Stimme der Frau plötzlich: „Das kostet 100 Dirham!