Erschöpft und sehr unglücklich mit Laos im Allgemeinen, erreichte in Luang Prabang im Norden von Laos. In den letzten paar Wochen is alles schief gegangen. Es fing damit an, dass ich an der Grenze zu Laos mit einem Pass aufgehalten wurde, der nicht von mir war und endete mit Bussen, die in die falsche Richtung fuhren. Jetzt, zu diesem Zeitpunkt, hatte ich schon beschlossen, dass Laos und ich in diesem Leben keine guten Freunde mehr werden.

Fest entschlossen, die Stadt zu verlassen, ging ich durch die Straßen von Luang Prabang auf der Suche nach einem Reisebüro, als die Sonne langsam begann unterzugehen.

Mönche bastelten Laternen aus Papier und dekorierten die Straßen. Kinder rannten quer durcheinander. Der Fluss funkelte im Abendlicht. Mit einem Milchshake in der einen und der Kamera in der anderen Hand, fand ich langsam mein Lächeln wieder. Vielleicht war die Stadt ja doch nicht so schlimm. Ich blieb bis mein Visum abgelaufen war.